Unsere Kandidaten

17 Andreas Fürhofer (41) – Account Executive
Mir ist es wichtig, dass Entscheidungen, die uns alle betreffen, nach sorgfältiger Recherche der Sachlage, geduldiger Anhörung aller Argumente, in offener Debatte und mit Blick auf die tatsächliche Machbarkeit getroffen werden. Kompromisse und Abstriche müssen so ausgehandelt werden, dass sie nicht nur auf Einzelnen lasten.

18 Karola Runge (63) – Referentin
Kirchheim ist seit über 25 Jahren meine Wahlheimat, und ich fühle mich hier sehr wohl. Damit das so bleibt, ist für mich sehr wichtig, dass wir behutsam mit unserer Umwelt umgehen. Ich möchte weiterhin im Grünen leben. Das Abholzen gesunder Bäume kann für mich nicht durch Neupflanzungen an der Autobahn ausgeglichen werden. Sehr am Herzen liegt mir auch der Tierschutz, ob es um Wild-, Haus- oder Nutztiere geht. In diesem Bereich war ich lange Zeit ehrenamtlich im verantwortlichen Vorstand des Tierschutzvereins München engagiert.
Da ich BWL studiert habe, interessiert mich ebenfalls die Finanzierung der vielen anstehenden Projekte. Unsere Gemeinde sollte sich nicht überschulden, künftige Kosten sollten gut überlegt bzw. kalkuliert werden – Überraschungen wollen wir nicht.
Des Weiteren sind moderne Kommunikationsmittel, neueste Technik und Digitalisierung mein Anliegen. Sie gehören zu den Faktoren, die für die Ansiedlung finanzkräftiger Unternehmen wichtig sind, aber auch für die immer größere Anzahl von Menschen, die wie ich häufiger im Homeoffice arbeiten und auf ein schnelles Internet angewiesen sind.  
Und vor allem wünsche ich mir zu einer sachlichen Diskussionskultur zurückzukehren: Wir sollten miteinander reden und uns zuhören – gegenseitige Angriffe bringen selten Lösungen.

19 Georg Biehl (78) – Lagerleiter
Für mich zählt der Mensch, nicht der Titel oder eine schön gestaltete Fassade. Der Kandidat muss für mich glaubwürdig und authentisch sein.

20 Bernd Michaelis (69) – Planungsingenieur
Meine Priorität ist der Ausbau schadstofffreier, regionaler Energieerzeugung. Dazu gehört die Erweiterung der Geothermie mit zwei neuen, größeren Bohrungen sowie eine Gemeindeverordnung wonach Neubauten für Gewerbe und Wohnungen nur genehmigt werden, wenn Photovoltaik installiert wird wie z.B. in Tübingen.
Die Gemeinde soll mit gutem Beispiel voran gehen und Photovoltaik auf allen Liegenschaften wie Seniorenheim, KITA, Sporthallen, Schulen, Bauhof, Bürgerhaus etc.  nachrüsten. Es sind Anreize zu schaffen, dass auf großen Lagerhallen, Supermärkten etc. Photovoltaik nachgerüstet wird. Das kann möglich werden durch Gespräche mit den Eigentümern und sanften Zwang wie die Erhöhung der Kosten für Müllabfuhr, wenn keine Photovoltaik nachgerüstet wird.
Denkbar ist, dass die Gemeinde eine eigene Stromgesellschaft gründet. Diese könnte eventuelle Überschussenergie speichern oder umformen und bei Bedarf einspeisen.
Meine Mindestforderung ist,  die Gemeinde bündelt alle Energieverträge der eigenen Liegenschaften möglichst noch mit den Nachbargemeinden, um dann als Großverbraucher billigere Preise von den Energielieferanten zu verhandeln und zu erreichen. Ein diesbezüglicher Antrag der LWK liegt der Gemeinde seit Jahren vor, jedoch ohne Erledigung.